Für das spektakuläre Kulturhauptstadtprojekt "Still-Leben" wurde die A 40 auf einer Länge von 60 Kilometern für Autos gesperrt. Über die Autobahn fahren jeden Tag rund 100.000 Menschen, viele von ihnen stehen in den ständig hin- und her wandernden Baustellen täglich im Stau.
Jetzt tummelten sich Fußgänger, Hunderttausende von Fahrradfahrern und Inlineskatern auf den Fahrspuren. An der "Tischspur",die aus 20 000 Biergartentischen bestand, präsentierten sich Gruppen aus der ganzen Region und zeigten ihre "Alltagskultur": Karnevalsvereine, Bienenzüchter, Kampfsportler und Taubenfreunde, Kickboxer, Theatergruppen und die "Yoga-Mädels", die Entspannungsübungen vorführten. Ganz viel Multi-Kulti war vertreten. Die Jutsu-Akademie-Harms nahm das zum Anlass an drei reservierten Tischen in Bochum ein „Familientreffen“ zu veranstalten. Es wurde gelacht, zur Gitarre gesungen, gepicknickt und mit vielen Passanten gescherzt. Bei strahlendem Sonnenschein war das „Freude pur“.
Drei Millionen friedliche Menschen! Ein 60 Kilometer langer Strom von Heiterkeit, guter Laune, Freude und Gemeinsamkeit. Das Ruhrgebiet !