Lehrgang Kurzstock und Nervenstock mit Hanshi Harms
Ab 29.April 2010 wurde an fünf 5 Donnerstage ein verbandsoffener Lehrgang für Anfänger und Fortgeschrittene mit dem Kurzstock ( Rundholz ca. 50 cm lang) und dem kurzen Nervenstock ( Rundholz ca.15 cm lang) abgehalten. Ziel war es diese Gegenstände als Waffe zur Selbstverteidigung richtig einzusetzen. Die Trainingshalle ist mit Judomatten ausgelegt, so dass auch kurze Würfe mit einbezogen werden konnten. Unter den Teilnehmern, die aus den unterschiedlichsten Kampfkunst- und SV-Bereichen zu diesem Seminar gekommen waren, fanden sich erfahrene Kampfkunstmeister und Großmeister. Sie brachten schon eine gute Grundlage an Wissen und eigene Erfahrungen im Bereich der Nervenpunkte mit, zumal alle bereits einige Lehrgänge mit Großmeister Harms besucht haben. Nach einer theoretischen Einweisung über die Techniken und deren Folgen wurden die sofort wirkenden Techniken ausführlich erklärt und praktisch geübt. Bei diesem Seminar standen die Schmerzpunkte im Vordergrund, es wurden aber auch bereits erlernte Selbstverteidigungstechniken aufgearbeitet und integriert.Großmeister Harms demonstrierte die Wirkung der Nervenpunkte. Blaue Flecken und schmerzverzerrte Gesichter machten die Folgen der Techniken deutlich sichtbar. Einige der Trainierenden bekamen unerwartet Bodenkontakt da sie die Kontrolle über Muskulatur und Nerven verloren. Hanshi Harms setzte die Anwendungen auf die Nervenpunkte äußerst kontrolliert ein, so dass zwar die Wirkung der Schmerz- und Nervenpunkte sichtbar wurde aber keine bleibenden Folgen für die Teilnehmer entstanden sind. Großmeister Harms demonstrierte, diskutierte und erprobte mit den Teilnehmern die Wirkungen und Gefahren der Techniken mit und ohne Waffen. Da auch gegen Waffen trainiert wurde konnten die Teilnehmer die gezeigten Anwendungen gut in ihre eigenen Kampfkunstsysteme übernehmen. Hanshi Harms gab den einzelnen Teilnehmern gerne Tipps und Hilfestellungen. Es war eine wirklich erfolgreiche systemübergreifende Trainingszeit. Da sich fasst alle Teilnehmer untereinander kannten waren keine Hemmschwellen um nachzufragen und um Wiederholung des Gezeigten zu bitten. Hanshi Harms liebt es mit offenen Menschen zu arbeiten. Er liebt die Herausforderung Menschen zu begeistern und zu motivieren damit sie Neues ausprobieren.
Kampfkunst ist lebendig und sie lebt in Kampfkünstlern die sich ständig bewegen.